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Speyer: Garagenhöfe bebauen – Zukunftsforum spricht sich gegen weitere Flächenversiegelung in Speyer-Nord aus

Etwa 20 qm Standplatz braucht eine Garage im Durchschnitt, bei 20 Garagen auf dem Foto sind 400 qm plus noch ein Mal so viel für den Zufahrtsbereich, insgesamt etwa 800 qm.

Nach Meinung des Zukunftsforums Speyer, einem Verein, bei dem sich Bürger*innen für zukunftsweisende Stadtentwicklung einsetzen, widerspricht die geplante Maßnahme zum Neubau der Kita “Regenbogen” im Kastanienweg den Grundsätzen vorausschauender Städtebauplanung vor dem Hintergrund des Klimawandels. In der Speyerer Kommunalpolitik wird derzeit heftig über den Standort der Kita Regenbogen in Speyer-Nord diskutiert. Die Stadt möchte die Kita neu bauen und will dafür einen anderen Standort.’

Es hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, die mit einem Bürgerentscheid den entsprechenden Stadtratsbeschluss kippen will. Es ist kein Gesamtkonzept für diesen Bereich in Speyer-Nord zu sehen. Dabei hat die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWO durch Studierende der TU Kaiserslautern die Möglichkeiten ausloten lassen, wie der Bereich ihrer dortigen Immobilien weiterentwickelt werden könnte.
Bevor dieser Prozess überhaupt erst richtig in Gang gekommen ist – in den kommenden Wochen soll es dazu eine Sitzung geben – will die Stadtverwaltung dort Fakten schaffen. Es soll Gelände versiegelt und wertvoller Baumbestand geopfert werden.
Dabei haben Gemeinnützige Baugenossenschaft Speyer (GBS) und auch GEWO schon praktiziert, wie man Flächen für Wohnungen bekommt, ohne den Boden weiter zu versiegeln, beispielsweise in der Albert-Einstein-Straße (GEWO) und in der Ernst-Abbé-Straße (GBS), als sie Garagenhöfe abreißen ließen, um darauf zu bauen.
In Speyer-Nord gibt es Garagenhöfe, deren Flächen sich zu mehreren Tausend Quadratmetern summieren. Auf den meisten von ihnen könnten Wohnungen zu sozialverträglichen Preisen entstehen, ohne weitere Flächen zu versiegeln.
Als Alternative zu den Garagenhöfen müssten wenige Parkdecks gebaut werden, wie es die GBS getan hat. Parkverbote, verbunden mit einem flexiblen Busverkehr und Carsharing-Plätzen sollten den Umstieg vom eigenen Auto erleichtern.
Ähnlich könnte auch in Speyer-West vorgegangen werden. Auch dort gibt es fast geschlossene GEWO-Bereiche mit Garagenhöfen. Das wäre zeitgemäße Stadtentwicklung, so das Zukunftsforum.

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